Beste Sicherheit im Netz – News

Entschlüsselungs-Tool für Ransomware „GandCrab“ verfügbar

Eine wichtige und gute Nachricht für Opfer der Ransomware GandCrab ist, dass es nun eine Entschlüsselungssoftware dafür gibt. Mit dem kostenfreien Entschlüsselungs-Tool lassen sich sämtliche Daten, die der kürzlich von Bitdefender analysierten Malware zum Opfer fielen, wiederherstellen. Das Entschlüsselungstool funktioniert für alle bekannten Varianten von GandCrab und kann hier kostenlos heruntergeladen werden.

Die Ransomware GandCrab hat laut Bitdefender bereits 53000 Rechner infiziert. Die Schadsoftware gelangt über bösartige Werbung auf Landing Pages des Rig Exploit Kits oder über E-Mails mit gefälschtem Absender auf den Rechner.

Interessant in diesem Zusammenhang ist, dass laut einer Bitdefender Umfrage Anwender, die von Ransomware betroffen sind, im Durchschnitt bereit sind für die Entschlüsselung 250-400 Euro Lösegeld zu bezahlen. Dies ist grundsätzlich ein Fehler, denn dies ermunter Entwickler dieser Schadsoftware natürlich erst. Resultat ist, dass dank krimineller Ransomware-On-Demand und Ransomware-As-A-Service Strukturen Verbreiter von Ransomware nur geringes eigenes Wissen benötigen, um Ransomware in Umlauf zu bringen.

Sinnvoller ist es vorbeugend zu handeln

Installation einer guten Internet Security Software wie eben Bitdefender, aber auch Avira oder F-Secure kämen hier in Frage

Installation und regelmäßige Nutzung einer Backup-Software wie Ashampoo Backup Pro oder EaseUs Todo Backup Home

Und natürlich Vorsicht beim Umgang mit E-Mails, aber auch allgemein beim Surfen im Netz. Zweifelhafte Seite oder gar Seiten mit Serial-Codes oder Cracked Software sollte man natürlich unbedingt meiden.

Über 3 Millionen neuer Android Malware in 2017: AV-Software für Android lohnt

Über 3 Millionen neuer Android Malware in 2017 oder pro Tag durchschnittlich 8.225 – dies ist das Ergebnis der Zählung von Schadsoftware für das Android Betriebssystem durch Analysten von G DATA. Dies bedeutet zwar einen leichten Rückgang an Android Malware gegenüber dem Vorjahr, aber natürlich bewegt man sich dennoch auf einem sehr hohen Niveau. Lange Zeit hielten viele ihre Tablet oder Smartphone mit Android ja für weniger gefährdet im Vergleich zu Windows Systemen, aber der sprunghafte Anstieg von Android Malware  in den letzten Jahren hat gezeigt, dass dem nicht so ist – daher empfiehlt es sich dringend eine entsprechende Sicherheitssoftware auf dem jeweiligen Gerät zu installieren.

Ebenso dramatisch ist, dass Google und AV-Hersteller über 700.000 „schlechte“ Apps bei Google Play gezählten haben, also Apps, die gegen Google-Richtlinien verstoßen, es aber dennoch irgendwie in den Google Play Store geschafft haben. Hierzu zählen zwar nicht nur Malware Programme, sondern auch Apps mit inakzeptablen Inhalt, dennoch sollte man neben einer guten AV-Software für Android auch vorsichtig bei der Auswahl der Apps sein, die man auf Tablet oder Smartphone installiert.

Ein großes Problem vieler Geräte mit Android ist, dass nicht bei allen Modellen von Herstellern Updates, nicht mal gegen gravierende Sicherheitslücken, bereitgestellt werden. Hier soll „Project Treble“ in Zukunft helfen. Damit verfolgen die Android-Entwickler das Ziel, Updates schneller und langfristiger an die Nutzer zu verteilen. Wer sich für die Details interessiert, der findet hierzu mehr Informationen im unten verlinkten G Data Artikel.

Quelle: Jede Stunde rund 343 neue Android-Schadprogramme in 2017 (G Data Security Blog)

Bitdefender „Produkt des Jahres“ bei AV-Comparatives

Bitdefender Internet Security wurde vom renommierten Testlabor AV-Comparatives als „Produkt des Jahres“ ausgezeichnet, was es sich durch seine hervorragenden Ergebnisse bei Tests durch das Test-Labor über das Jahr 2017 verdient hat. Im Testfeld waren dabei die meisten wichtigen Sicherheitsprogramme von adaware bis VIPRE vertreten. Alle Programme wurden das ganze Jahr 2017 in verschiedenen Tests auf ihre Leistung beim Erkennen, Abwehren und Entfernen von Malware geprüft, aber auch die Auswirkungen auf die System-Performance flossen in die Bewertung mit ein.

Im Rahmen des Tests, siehe hier (PDF), erhielt Bitdefender die Auszeichnung als Produkt des Jahres. Ausgezeichnet als Outstanding Produkte wurde Kaspersky Lab, Top bewertet Avast, AVG, Avira, eScan, Tencent und VIPRE.

Bitdefender wurde als Produkt des Jahres ausgezeichnet, weil es in allen 7 Tests mit Advanced+ ausgezeichnet wurde.

Gratulation an Bitdefender für die Auszeichnung als Produkt des Jahres bei AV-Comparatives.

Bitdefender hat damit wieder mal bewiesen, dass es ein Top Internet Sicherheitsprodukt ist, zumal dies ja auch nicht die erste Auszeichnung ist und Bitdefender praktisch in allen seriösen Tests ganz oben immer dabei ist und öfters eben auch Testsieger ist.

Anzeichen dafür, dass Ihr Computer mit Schadsoftware infiziert ist

 

Probleme mit dem PC, Schadsoftware oder Systemfehler?
© Antonioguillem – Fotolia.com

Ist Ihr Computer mit Ransomware infiziert, so lässt sich dies meist leicht erkennen. Nicht nur, dass Daten ganz oder teilweise verschlüsselt sind und damit nicht mehr von Ihnen geöffnet werden können, nein, in der Regel bekommt man auch noch ein nicht zu übersehendes Fenster, welches einem zu einer Lösegeldzahlung auffordert.

Weniger offensichtlich sind dagegen all die leisen Schadsoftwareprogramme wie Trojaner, die ihr Unwesen deutlich versteckter betreiben. Ob diese nun den PC in einen Spam-Mailer verwandeln oder heimlich nach wertvollen Daten wie Bank- und Kreditkartendetails scannen.

Grundsätzlich wird eine gute Antivirus Software wie Bitdefender, die in der Regel mit 100% bekannte und unbekannte Bedrohungen aufspüren kann, einmal installiert, solche Programme zuverlässig blocken und wenn aus irgendeinem Grund bereits installiert, diese erkennen und entfernen. Vorausgesetzt, man hält seine Antivirus Software auch aktuell.

Möglicherweise haben Sie aber keine so zuverlässige Antivirus Software installiert oder Schadsoftware-Entwickler haben neue Wege gefunden, selbst beste Sicherheitslösungen auszutricksen, was sind dann die Anzeichen, dass Ihr Computer mit Schadsoftware infiziert ist?

1. PC und Internet sind auf einmal sehr langsam

Vorteilhaft ist es immer, seinen PC und auch die eigene Internet-Verbindung gut zu kennen. Wie schnell bootet der PC normalerweise, wie schnell arbeitet er normalerweise, wie flüssig läuft das eigene Internet? Um so deutlicher und häufiger Abweichungen vom typischen Verhalten auftreten, umso aufmerksamer sollte man werden. Häufigkeit und Intensität der Abweichung sind hier wichtig, denn natürlich hängt jeder PC einmal.

Über den Windows Task Manager lässt sich auch die Auslastung des Prozessors und Rechners ablesen. Ungewohnte Aktivitäten lassen sich so oftmals identifizieren, genauso wie manche unbekannten Hintergrundprozesse.

Vorweg: Abweichungen können immer viele Gründe haben und können auch rein technischer Natur sein, ob Software-Konflikte oder Hardwareprobleme. Daher sollte man hier zunächst prüfen, ob nicht zu viele Programme im Hintergrund laufen, Start-Prozesse können optimiert werden, der Cache von Browser geleert werden. Kurz: ein Frühlingsputz für den eigenen PC. Nach dem Putz prüfen, ob dies geholfen hat.

2. Plötzlich bekomme ich ungewohnte Fenster mit Werbung

Plötzlich bekomme ich ungewohnte Fenster mit Werbung, dies könnte ein ernster Indiz auf Schadsoftware sein. Kein PC sollte ungefragt Werbefenster öffnen, aber kann natürlich auch die Folge einer kürzlich installierten Software sein. Manche Software gibt wohlgemeint Hinweise auf Updates, neue verwandte Software oder auch Angebote. In der Regel lässt sich dies bei guter Software vom Benutzer konfigurieren. Software, die dies nicht dem Benutzer überlässt, gehört meines Erachtens deinstalliert.

Wichtig ist, dass man nicht auf einem der Links klickt, die in solchen Fenstern angeboten werden. Zumindest nicht, wenn man nicht 100% die Quelle für die Bildschirmanzeigen kennt. Handelt es sich um Spyware, so ist diese oft nur die Vorhut, die später die richtige Schadsoftware erst nachlädt.

3. Ungewohnt hoher Internet Traffic

Ungewohnt hoher Internet Traffic ist natürlich nicht ganz leicht festzustellen, denn mittlerweile sind auch ganz normale saubere Programme oft sehr beschäftigt: Ob Windows Updates sucht, die Antivirus Software sich aktualisiert, Software des Rechners nach Treiber-Updates sucht. In der Regel gut gemeint, aber in der Summe sehr aktiv. Zudem hängt man auch meist per WLAN am Router und so kommen auch Aktivitäten zwischen Geräten im eigenen Netz dazu. Dennoch spürt man ungewohnt hohe Internet Aktivitäten, spätestens, wenn sich Prozesse nach dem Rechnerstart oder beim Streaming verzögern. Bei Verdacht: Rechner unter die Lupe nehmen, denn, wer weiß, wer da im Hintergrund beispielsweise Spam-Mails versendet.

4. Internet Schutz Software ist nicht mehr aktiv

Windows 10 erzählt einem, wenn keine Internet Schutz Software aktiv ist. Auch hier kann es verschiedene Gründe geben, aber normalerweise taucht so etwas höchstens mal nach einem großen Windows Update auf. Es gibt aber mitunter Schadsoftware, der es gelingen mag die eine oder andere Antivirus Software zu deaktivieren, daher sollte man hier immer unbedingt ein Auge drauf werden. Internet Security Software wieder aktivieren und den PC mal richtig gut scannen lassen.

5. Merkwürdige Dos-Kommandozeilen Fenster tauchen kurz, aber häufig auf

Manche Software wie MS Office kann dafür der Grund sein, aber genauso gut kann es ein Anzeichen für eine Schadsoftware sein, die im Hintergrund aktiv ist. Auch hier empfiehlt sich ein guter Scan.

6. Merkwürdigkeiten beim Browser

Eine neue Startseite beim Browser? oder ungewollte Plugins? Alles, was beim Browser ungewohnt und ungewollt ist, ist grundsätzlich immer verdächtig.

Funktionieren Zugriffe auf die Systemsteuerung nicht mehr oder erscheinen Fehleranzeigen bei Systemoperationen, so ist dies zwar meist ein Anzeichen dafür, dass irgendwas im System nicht mehr korrekt ist, es kann aber auch auf eine Schadsoftware hindeuten.

Viele der Anzeichen hier können auch auf Probleme im System beruhen, aber sie können eben auch Anzeichen dafür sein, dass der eigne Computer mit Schadsoftware infiziert ist. Daher sollte man der Sache auf den Grund gehen und vor allem mal einen intensiven Virus – Scan durchführen lassen.

Wichtig zur eigenen Datensicherheit sind eine gute Internet Security Software wie Bitdefender, die zuverlässig schützt, aber auch regelmäßige Backups (mindestens 1 Satz wöchentlich, 1 Satz monatlich, bei wichtigen Daten auch 1x täglich) und natürlich eigene Vorsicht beim Surfen, Öffnen von Mails und Anklicken von Links, ebenso natürlich Vorsicht beim Download von Software.

Tipp: Ashampoo Spectre Meltdown CPU Checker (kostenlos)

 Ashampoo Spectre Meltdown CPU Checker (kostenlos)Mit dem kostenlosen und werbefreien Ashampoo Spectre Meltdown CPU Checker können alle Benutzer problemlos feststellen, ob ihr System von den aktuellen Prozessor Sicherheitslücken betroffen ist. Das Programm verwendet die von Microsoft entwickelten Prüfroutinen, vereinfacht diese aber unter einer 1-Klick Oberfläche, sodass jeder auch ohne Kommandozeile schnell und einfach feststellen kann, ob seine Hardware gegen die beiden Spectre und Meltdown getauften Prozessor-Sicherheitslücken geschützt ist.

Die Prüfroutine dauert nur wenige Minuten und zeigt dann das Ergebnis an. Zusätzlich bietet es die Möglichkeit, auf eine Internet Seite von Ashampoo zu gehen, wo man Tipps bekommt, was man machen kann, um sich gegen das Prozessor-Problem zu schützen.

Das Programm ist genial einfach gehalten und kann von jedem problemlos, auch ohne IT-Kenntnisse, genutzt werden. Es dient aber nur der Information, es löst nicht selber das Sicherheitsproblem, dies können nur Betriebssystem-Hersteller und natürlich Hardware-Hersteller.

Das Programm ist nur 684 KByte große, schnell installiert, werbefrei und bedarf keiner Registrierung und gibt schnell Auskunft, ob das eigene System vom CPU Sicherheitsproblem geschützt ist oder nicht. Leider gibt es aber keine Auskunft, warum ein System trotz Einspielen von Updates noch immer verwundbar ist.

Infos und kostenloser Download Ashampoo Spectre Meltdown CPU Checker

Meltdown and Spectre: Bitdefender kompatibel

Bitdefender ist jetzt kompatibel, mit den neuesten Windows Update, die die Probleme durch die Prozessordesign – Lücken Meltdown und Spectre schließen bzw. zumindest minderns sollen.

Bekannterweise ist es vor der Installation der Windows Updates notwendig, dass Antivirus Software von Drittherstellern zunächst signalisiert, dass es mit den Updates kompatibel ist, um Probleme zu vermeiden.

Ein offizielles Statement von Bitdefender für Business Anwender, die die Kompatibilität bestätigt, findet man hier (in Englisch), die Seite für Privatanwender führt aktuell zu einem HTTP 500-Fehler. Dennoch lehne ich mich nicht zu weit aus dem Fenster, wenn ich sage, dass Bitdefender jetzt Kompatibilität signalisiert und eventuell notwendige Windows Updates zur Prozessor-Problematik kommen sollten, da diese heute bei mir und sicherlich auch anderen installiert wurden.

Das Windows 10 Update beinhaltet dabei auch weitere Fixes, auch Security Updates. Angesichts der unklaren Lage wie problematisch die Prozessorfehler in Bezug auf Sicherheit werden, empfiehlt es sich, diese und kommende Windows Updates umgehend zu installieren. Ebenso sollte man seine Browser und andere sicherheitsrelevante Programme, von E-Mail bis Office regelmäßig aktualisieren, denn dem Updatemanagement kommt jetzt eine besondere Bedeutung zu.

Außer die Updates zu installieren, was normalerweise automatisch geschieht, muss man als Bitdefender Anwender ansonsten nicht selber machen. Sollte man seine automatischen Bitdefender Updates aber deaktiviert haben, so sollte man Updates mindestens manuell installieren, damit die Windows Updates installiert werden können. Generell sollte man aber Bitdefender Updates nicht vollständig deaktivieren, da nur mit Updates die aktuellste Sicherheit gewährleistet ist.

Internet Security Lösungen für Firmen im Dauertest, Bitdefender mit 100% Erkennung

AV-Test hat 14 bekannte Internet Security Lösungen für Firmen einem 4 monatigen Dauertest unterzogen. Im Testzeitraum Juli bis Oktober 2017 mussten sich die Internet Security Firmenlösungen bei 20590 bereits bekannten Schadprogrammen verschiedenere Art (Backdoors, Bots, Viren, Trojanern, Würmern, Downloadern, Droppern oder Password-Stealern, ….) aus dem AV-TEST-Referenz-Set und 400 bisher noch unbekannten Schadprogrammen beim Real-World-Test beweisen.

Die einzelnen Softwareprodukte wurden dabei nach Empfehlung der Hersteller installiert und eingerichtet, die Programme durften sich im Testzeitraum aber aktualisieren und ihre jeweilige Sicherheitscloud nutzen.

Die Details zum Test und wie die einzelnen Sets von Schadsoftware zusammengesetzt wurden kann man in dem Artikel Dauertest: Schutzwirkung von Firmenlösungen im Fokus auf der AV-Test Seite nachlesen.

Top abgeschnitten haben bei den Internet Security Lösungen für Firmen:

Bitdefender, Kaspersky Lab mit zwei Produktversionen und Symantec mit zwei Versionen haben dabei über 4 Monate hinweg ohne Ausnahme jeden Schädling erkannt, also 100% Erkennungsrate und damit eine Top Sicherheit.

Sehr gut abgeschnitten haben auch McAfee und Trend Micro, die eine Schadsoftware nicht erkannt haben, F-Secure konnte 5 Angreifer nicht erkennen. G Data und Seqrite konnten bereits 21 bzw. 22 Schadprogramme nicht erkennen. Microsoft System Center Endpoint Protection 51, Sophos 107 und die Avast Lösung 190, ein Produkt von Palo Alto Networks gar 287 Angriffe.

Da Unternehmen zunehmend in den Fokus von Schadsoftware geraten, vor allem auch Ransomware zunehmend auf Firmen abzielt, ist die Installation einer sehr sicheren Internet Sicherheitslösung unverzichtbar. Die Internet Security Lösung ist dabei ein zentraler Baustein, aber nicht der einzige in einem Gesamtkonzept. Das Gesamtkonzept sollte mindestens auch Back-up – Lösungen, ein Notfallmanagement mit klaren Verantwortlichkeiten und Richtlinien für Cyberattacken, ein Software Update-Management und natürlich auch Sicherheitsrichtlinien für Personal beinhalten.

Mehr Infos zur sehr guten Internet Security Lösung von Bitdefender für Firmen finden Interessierte hier

Meltdown und Spectre: wenn der Prozessor das Risiko ist

Meltdown und Spectre geistern um in der IT-Landschaft, Supergau in der IT-Welt – so die Schlagzeilen. Nüchtern betrachtet wird ein Feature zum Risikofaktor. Durch einen Designfehler erlauben die beiden Probleme Kernschmelze und Schreckgespenst es, dass eigentlich nicht – privilegierte Prozesse Zugriff auf Speicherbereiche erhalten können, was eigentlich nur dem Betriebssystem vorbehalten ist. Auf diesem Weg können sich Programme theoretisch Zugriff auf Daten, auch Passwörter und ähnliches, verschaffen. Technisch sehr gut beschrieben, findet man die Problematik in diesem Artikel auf ZDNet. Die Technik dahinter wird die meisten Anwender aber nur bedingt interessieren, sondern nur, wie sie sich schützen können.

Sicherheitsrisiko in der Hardware

Anders als bei Schadsoftware geht es hier direkt um den Kern der Maschine, eben der Hardware als solches und genau die lässt sich so ja nicht reparieren bzw. anpassen. Theoretisch aber müsste man ihn, also den Prozessor, austauschen. Ging man zunächst davon aus, dass nur Intel Prozessoren betroffen, so betreffen Teilbereiche wohl auch AMD und ARM Prozessoren, wenn auch nur in Teilbereichen.

Als Anwender gibt es nichts, was man aktiv tun kann. Einzig und alleine Softwarelösungen in Form von Betriebssystem Updates können hier helfen. Dies geschieht auch bereits sowohl bei Linux als auch bei Windows. So rollt Microsoft erste Updates bereits aus, auch wenn diese wohl noch nicht an alle Geräte verteilt werden.

Nach Industrieangaben gibt es bis jetzt noch keine bekannten Fälle, dass die Schwachstellen ausgenutzt wurden, allerdings haben wohl mehrere Stellen das Problem mehr oder weniger zeitgleich entdeckt, was nach diesem Artikel im Spiegel zumindest Sorge bereiten sollte.

Beunruhigend und auch Performance-technisch möglicherweise ein Problem, denn die Updates sollen die Maschinen verlangsamen, besonders in virtuellen Umgebungen. Bis jetzt haben sich wohl Befürchtungen von bis zu 30% nicht generell bewahrheitet, aber dies wird letztlich erst der Masseneinsatz zeigen.

Größtes Problem auf Dauer: Android – basierte Hardware ohne Security Fixes

Das größte Problem, da ja auch wohl ARM Prozessoren betroffen sind, dürften langfristig Android – basierte Geräte ohne Security Fixes sein. Hier zeigt sich wieder mal die Schwachstelle von Android: da es hier keine Hardware – übergreifenden Lösungen für solche Probleme wie bei Microsoft oder Apple üblich gibt, sondern es meist den Herstellern überlassen bleibt, wird die Problematik auch auf vielen dieser Geräte langfristig erhalten bleiben. Viele Smartphone und Tablet PCs werden wohl nie ein Update sehen, da sich keiner verantwortlich fühlt.

Problematisch ist, dass Antivirus – Software an dieser Stelle, zumindest nicht vorausschauend, helfen kann, da sich ein Programm, welches die Prozessorschwachstellen ausnutzt nicht besonders auffällig verhalten würde. Nur nachdem eine Schadsoftware bekannt wäre, könnte man diese erkennen. Normale Schadsoftware kann Bitdefender auf Basis von erkannten Verhaltensmustern in der Regel auch dann erkennen, wenn diese noch nicht bekannt ist. Beim Prozessorproblem dürfte dies schwierig bis unmöglich sein, was ich aber jetzt nicht abschließend beantworten kann.

Updates installieren, aber nicht erzwingen

Das einzige, was Anwender aktuell machen können, ist angebotene Windows Updates, aber auch Browser Updates und andere Updates für sensible Software unbedingt zu installieren. Andererseits sollte man die Updates aber auch nicht erzwingen, wenn noch nicht angeboten, da ein nicht für ein System freigegebenes Update Probleme machen könnte. Also warten, bis offizielle Updates bereitgestellt werden.

Update 08.01.2018: Bitdefender hat übrigens mittlerweile signalisiert, dass es mit den Windows Updates kompatibel ist, sodass entsprechende Windows Updates, die die Prozessorlücke schließen oder zumindest das Risiko reduzieren sollen, installiert werden können (und sollte). Siehe dazu auch meinen Artikel hier.

Aktuell ist das Problem in seiner Gänze und Auswirkung noch unübersichtlich, nicht zuletzt, weil sich die Hersteller in „Schadensbegrenzung“ üben. Letztlich geht mindestens ein gehöriges Maß an Vertrauen in die Welt IT damit verloren. Wie die meisten GAUS, wird aber auch dieser irgendwann vergessen sein.

Neues Bitdefender Angebot: 39 Euro auf alles mit 5 Geräten (Aktion)

Bitdefender bietet mit seiner neuen Kampagne 39 Euro auf alles mit jeweils 5 Geräten und 1 Jahr Schutz eine neue attraktive Kampagne an, welche bis 18.01.2018 läuft. Dafür bekommt man eine der aktuell besten Internet Security Lösungen auf dem Markt und man kann bis zu 31 Euro sparen. Mit jeder der 3 Alternativen kann man für nur 39 Euro jeweils gleich 5 Geräte gleichzeitig gegen Ransomware, Viren, Trojaner, Phishing usw. schützen.

Bitdefender erzielt in Tests renommierter Prüfinstitute und bekannter Fachzeitungen regelmäßig hervorragende Bewertungen und belegt immer einer der Top Platzierung, oftmals ist es sogar Testsieger. Bitdefender bietet darüber hinaus einen ausgefeilten mehrstufigen Schutz gegen Ransomware. Dazu bietet es aber auch weitere Schutzebenen wie Angriffsüberwachung und Erkennung, eine intelligente KI-basierte Erkennung von auch bisher unbekannten Bedrohungen, Schutz der Privatsphäre inkl. Webcam Schutz (ab Version Bitdefender Internet Security MultiDevice 2018), eine ausgereifte 2-Wege Firewall, Passwort-Verwaltung,einen Browser für sichere Finanz-Transaktionen, einen Echtzeitschutz beim Surfen und viele weitere Hilfsmittel und Schutzmechanismen, um möglichst sicher das Internet ohne Folgen nutzen zu können. Bitdefender hat dabei seine Fähigkeiten in vielen Tests, auch Langzeittests bereits mehrfach eindrucksvoll unter Beweis gestellt.. Die einfache Installation und der automatische sofortige Schutz macht Bitdefender dabei auch für etwas weniger versierte Anwender im Bereich PC&Co zu einer sehr guten Wahl.

Hier das neue Bitdefender Angebot: 39 Euro auf alles mit 5 Geräten im Überblick:

Bitdefender Total Security MultiDevice 2018 Angebot:
5 Geräte und 1 Jahr: € 69,99
Bitdefender-Aktion: 5 Geräte und 1 Jahr: € 39
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Preisersparnis: satte 31€

Bitdefender Internet Security MultiDevice 2018 Angebot:
5 PCs und 1 Jahr: € 64,99
Bitdefender-Aktion: 5 PCs und 1 Jahr: € 39
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Preisersparnis: satte 26€

Bitdefender AntiVirus Plus 2018 Angebot:
5 PCs und 1 Jahr: € 54,99
Bitdefender-Aktion: 5 PCs und 1 Jahr: € 39
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Preisersparnis: satte 16€

Persönliche Empfehlung: Mindestens zu Bitdefender Internet Security MultiDevice 2018 greifen, da man hier eine umfassende Lösung bekommt. Bitdefender Total Security MultiDevice 2018  und Total Security MultiDevice 2018 Angebot beinhalten neben Schutz für Windows auch Schutzlösungen für Mac und Android, Total Security sogar zusätzlich für Hardware mit iOS. Wie man seine Lizenzen dann verteilt, bleibt dem Anwender überlassen.

Alle Infos zum neuen Bitdefender Angebot bekommt man hier »

Microsofts Windows-Defender ATP bekommt Bitdefender Antimalware Advanced Threat Defense

Microsoft und Bitdefender haben eine Zusammenarbeit im Bereich Sicherheit vereinbart. Dabei geht es primär um eine Integration von Bitdefender GravityZone Cloud und Windows Defender ATP und hier für Systeme, die unter Mac und Linux Systemen laufen. Durch die Integration der Security-Lösungen für Mac und Linux in die Management-Konsole von Microsofts Windows-Defender ATP haben Unternehmenskunden die Möglichkeit Mac-Geräte und Linux-Endpoints neben Windows Geräten über nur eine Management-Konsole nicht zu administrieren. Gleichzeitig  erhält man einen umfassenden Geräte- und systemübergreifenden Einblick in die aktuelle Bedrohungslage , sofern notwendig, detaillierten Hinweisen welches Gerät, welche Bedrohung, welcher Nutzer… betroffen ist.

Kurzum: Die anerkannten Bitdefender Endpoint Lösungen für Mac- und Linuxsysteme wurden in die Windows Defender ATP Lösung für Unternehmen hinzugefügt, sodass Administratoren mit einem Blick die Sicherheitslage in heterogenen Systemlandschaften im Blick haben und natürlich auch einheitlich administrieren können.

Dank der hohen Qualität der Bitdefender Sicherheitslösungen ist dies eine erhebliche Aufwertung für Windows Defender ATP und für Bitdefender natürlich ein Kompliment, was die Qualität dieser Sicherheitslösung unterstreicht.